Betriebskapital

29. August 2014 Posted by Mathias Maier

 

Das Betriebskapital (englisch:working capital) ist eng verwandt mit der Liquidität 3.Grades. Es ergibt sich aus der Differenz der kurzfristigen Vermögenswerte (Umlaufvermögen) und den kurzfristigen Verbindlichkeiten.

 

Formel:

 

Betriebskapital = kurzfristige Vermögenswerte - kurzfristige Verbindlichkeiten

 

Wo findet man die Daten?

 

Alle Werte sind in der Bilanz aufgeführt.

 

Beispiel Fielmann:

 

  • kurzfristige Vermögenswerte: 466.931.000 €
  • Kurzfristige Schulden: 157.819.000 €

 

Betriebskapital = 466.931.000 € - 157.819.000 € = 309.112.000 €

 

Bewertung:

 

Es sollte sich auf jeden Fall ein positiver Wert ergeben.

Da es sich um einen absoluten Wert handelt, eignet er sich weniger zur Beurteilung. Hier ist es sinnvoller die Liquidität 3.Grades heranzuziehen.

 

Wozu dient die Kennzahl?

 

Je höher das Betriebskapital ist, desto besser ist die Liquidität des Unternehmens.

 

Folgender Zusammenhang besteht zur Liquidität 3.Grades:

 

Liquidität 3.Grades < 1 => Betriebskapital ist negativ

Liquidität 3.Grades = 1 => Betriebskapital ist 0

Liquidität 3.Grades > 1 => Betriebskapital ist positiv

 

 

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Was ist zu beachten:

 

 

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