Eigenkapitalquote

18. August 2014 Posted by Mathias Maier

 

Die Eigenkapitalquote (englisch: common equity ratio) steht im direkten Zusammenhang mit dem Verschuldungsgrad des Gesamtkapitals.

Der Verschuldungsgrad und die Eigenkapitalquote ergeben in Addition 100%. Beträgt also der Verschuldungsgrad 40%, so ist die Eigenkapitalquote 60%.

 

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Formel:

 

 

Wo findet man die Daten?

 

Alle Werte sind in der Bilanz aufgeführt.

 

Beispiel Fielmann:

 

  • Eigenkapital: 571.154.000 €
  • Gesamtkapital: 753.229.000 €

 

 

Bewertung:

 

Entsprechend der Leitlinie für den Verschuldungsgrad sollte die EK-Quote 67% nicht unterschreiten.

Die nachfolgend aufgeführten Faktoren sollten beachtet werden.

 

Wozu dient die Kennzahl?

 

Die Kennzahl gibt Auskunft, welcher Teil des Kapitals durch Eigenkapital abgedeckt wird.

Eine hohe Eigenkapitalquote minimiert das Risiko in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten.

Auch ist ein Unternehmen mit hoher Eigenkapitalquote flexibler, da es z.B. für den Ausbau von Produktionsanlagen leichter und günstigere Kredite bekommt.

Aber:

 


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Was ist zu beachten:

 

  •  Leverage-Effekt

    Eine Verringerung der Eigenkapitalquote kann positiv sein, wenn die zusätzlich generierten Einnahmen höher als die Kapitalkosten sind.

 

  • Branchenzugehörigkeit und Firmengrösse

    Unterschiedliche Branchen weisen unterschiedliche, durchschnittliche Eigenkapitalquoten auf. Ferner können grosse, namhafte Firmen einen geringeren Wert aufweisen, ohne in Schwierigkeiten zu geraten.

 

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>>>Zinsdeckungsgrad

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