Eigenkapitalrendite

3. September 2014 Posted by Mathias Maier

 

Die Eigenkapitalrendite (englisch: return on equity - ROE) dient zur Analyse, wieviel vom Eigenkapital als Gewinn wieder zurückfliesst. Dabei wird vom Nettogewinn ausgegangen.

 

Formel:

 

 

Wo findet man die Daten?

 

Den Nettogewinn können Sie der Gewinn- und Verlustrechnung entnehmen (Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind). Das Eigenkapital ist in der Bilanz aufgeführt.

 

Beispiel Fielmann:

 

  • Nettogewinn: 126.365.000 €
  • Gesamtkapital: 571.154.000 €

 

 

Bewertung:

 

Auch hier gilt: je höher die Eigenkapitalrendite, desto besser.

Ein sehr geringer Wert kann ein Anzeichen für Probleme des Unternehmens sein.

 

Wozu dient die Kennzahl?

 

Die Eigenkapitalrendite zeigt auf, wie rentabel die Investition des Unternehmers ist.

Die Eigenkapitalrendite steigt, wenn der Fremdfinanzierungsanteil steigt, unter der Vorraussetzung, dass die Kapitalerträge über den Finanzierungskosten liegen . Dadurch wird die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Unternehmen erschwert.

 

AktienanlageAnzeige

 

Was ist zu beachten:

 

  • Branchenzugehörigkeit

    Kapitalintensive Branchen wie z.B. Automobilhersteller weisen in der Regel eine geringe Eigenkapitalrendite auf. Dafür ist die Eintrittshürde für neue Wettbewerber hoch.

 

nach oben

>>>Leverage-Effekt

Schreibe einen Kommentar