Forderungsumschlag

15. August 2014 Posted by Mathias Maier

 

Der Forderungsumschlag (englisch: receivables turnover ratio) zeigt an, wie oft die Außenstände im Laufe eines Jahres eingehen.

 

Formeln:

 

 

Oder zum Vergleich:

 

 

Wo findet man die Daten?

 

Den Umsatz können Sie der Gewinn- und Verlustrechnung entnehmen. Die Höhe der Forderungen sind in der Bilanz aufgeführt (unter Aktiva / kurzfristige Vermögenswerte).

 

Beispiel Fielmann:

 

  • Umsatz: 1.107.080.000 €
  • Forderungen: 19.037.000 €

 

 

 

Bewertung:

 

Je höher der Forderungsumschlag (entsprechend je niedriger die Dauer) ist, desto positiver ist der Wert einzuschätzen. Der Wert sollte über die Jahre nicht kontinuierlich fallen.

 

Wozu dient die Kennzahl?

 

Über den Forderungsumschlag lässt sich die Zahlungsmoral für erbrachte Lieferungen und Leistungen ermitteln.

Forderungen sind letztendlich zinsfreie Kredite. Ein hoher Wert weist also darauf hin, dass nur ein relativ geringer Betrag der Bilanzsumme ineffektiv eingesetzt wird.

Umgekehrt bindet ein geringer Wert viel Kapital. Dies kann bei kleinen und mittelständischen Unternehmen bis zum Konkurs führen.

 

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Was ist zu beachten:

 

  • Branchenzugehörigkeit

    Auch hier gilt: Der Vergleich des Forderungsumschlags macht nur innerhalb einer Branche Sinn.

 

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