Liquiditätskennzahlen

 

Die Liquiditätskennzahlen (englisch: liquidity ratios) erlauben einen Einblick über die Fähigkeit der Unternehmen Ihren kurzfristigen Verbindlichkeiten nachzukommen.

 Hintergrund der Insolvenz von Firmen ist in vielen Fällen nicht, wie zu vermuten, ein schlecht laufendes operatives Geschäft, sondern die Unfähigkeit, die kurzfristigen Schulden zu begleichen.

 

Folgende Liquiditätskennzahlen werden vorgestellt:

 

1.) Liquidität 1.Grades (cash ratio)

 

Die Liquidität 1.Grades ist die strengste und konservativste Form der Liquiditätskennzahlen. Es fliessen nur Bargeld und bargeldähnliche Mittel (d.h. Mittel die sehr schnell flüssig gemacht werden können) auf der Habenseite ein.

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2.) Liquidität 2.Grades (quick ratio oder acid test ratio)

 

Bei der Liquidität 2.Grades gehen neben dem Bargeld und den bargeldähnlichen Mitteln noch die Forderungen aus Lieferungen und/oder Leistungen, finanzielle Vermögenswerte, Steueransprüche etc. mit in die Habenseite ein.

Oder einfacher ausgedrückt: alle kurzfristigen Vermögenswerte mit Ausnahme der Vorräte.

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3.) Liquidität 3.Grades (current ratio)

 

Bei der Liquidität 3.Grades gehen alle kurzfristigen Vermögenswerte - inklusive - der Vorräte in die Berechnung ein.

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4.) Betriebskapital (working capital)

 

Das Betriebskapital ist der Teil der kurzfristigen Vermögenswerte, der nicht benötigt wird, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken.

Reichen die kurzfristigen Vermögenswerte dazu nicht aus, so ist das Betriebskapital negativ.

Siehe auch Liquidität 3.Grades.

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>>>Liquidität 1.Grades

 

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